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Für die Vereinigung „Era-Plongée“, einen der ältesten Tauchclubs des Landes, war die vergangene Saison alles andere als erfolgreich. Aus technischen Gründen stand das „Wobrécken“-Schwimmbecken nicht zur Verfügung, während die neue Schwimmhalle im LTL („Lycée technique Lallange“) noch immer auf ihre Eröffnung wartet.
Wenn die „Era-Plongée“ noch vor zwei Jahren 100 Freizeitschwimmer zählte, so ging ihre Zahl im Jahre 2010 auf 58 Sportler zurück, um augenblicklich nur noch 20 Mitglieder zu zählen.
Anlässlich der Generalversammlung zeigte sich Präsident Alain Arendt dennoch zuversichtlich für die Zukunft. In nächster Zeit müsste das LTL-Schwimmbecken einsatzbereit sein, um den 62 Era-Tauchern, von denen 44 lizenziert sind, zu ermöglichen, ihr Training optimal auszuführen. Sämtliche Escher Wassersportvereine sollen im städtischen Schwimmbad (Bains du parc) eigene Räume erhalten.
Sportschöffe Henri Hinterscheid, selbst Sporttaucher, versicherte der „Era-Plongée“, dass diese bis zur Eröffnung der Saison am Stausee (im Mai) fertiggestellt sind. Bei dieser Gelegenheit wurde bedauert, dass das vom Sportministerium durchgeführte Projekt Lultzhausen nicht fortgesetzt wird. Auch Remy Mousel, Präsident der Flassa (Fédération luxembourgeoise des activités et sports subaquatiques), konnte keine konkreten Angaben über die zukünftigen Anlagen am Stausee liefern.
Der Wunsch von Henri Hinterscheid, im Süden des Landes, vielleicht sogar auf dem Belval-Gelände, das Entstehen eines Tauchturms zu erleben, dürfte wohl eher ein Traum bleiben.
Die Beteiligung an der Eröffnungs- und Abschlussfeier am Staussee bleibt auch dieses Jahr Höhepunkt in der Era-Vereinstätigkeit. Der erfolgreiche nationale Schwimmtag wird im kommenden April wiederholt.
Daneben unterstützen die Era-Taucher die Schüler des Zyklus 4.2 beim Schulsportfest. Die Tauchbetreuer Alain Arendt und Claude Kies legen ihrerseits großen Wert auf eine gewissenhafte Ausbildung. Infolge einer gesunden Finanzlage bleiben die Mitgliederbeiträge unverändert.
Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus Präsident Alain Arendt, den Vizepräsidenten Claude Kies, Luc Reis und Yvette Pigat, Sekretärin Gloria Galvez, Kassierer Pascal Mudler, den Materialverwaltern Serge Brandenburger und Guy Biver, Fitnesstrainer Romain Pigat sowie den beisitzenden Mitgliedern Tania Neyens, Bob Agnes, Romain Burg, Joel Back und Antoinette Gasperini. (LuWo)